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SP-Al-Rawi: FPÖ steht nur mehr für Hetze und Rassismus
Geschrieben von alrawi   
1. Sep 10
SP-Al-Rawi: FPÖ steht nur mehr für Hetze und Rassismus

Utl.: FPÖ 'bläst' zur virtuellen Jagd auf religiöse Symbole und

Einrichtungen =


Wien (OTS) - "Ist die FPÖ mittlerweile von allen guten Geistern

verlassen? Die Hetze gegen Religionen hat ein absolut untragbares

Ausmaß erreicht!", kommentierte der Wiener SPÖ-Gemeinderat Omar

Al-Rawi am Mittwoch das Online-Spiel "Moschee ba-ba" der FPÖ

Steiermark. "In diesem 'Spiel' geht es darum, Minarette und Moscheen

aus der Skyline von Graz verschwinden zu lassen und den 'Ruf der

roten Muezzine' zu stoppen. Vom Spielaufbau her handelt es sich um

einen Shooter, also ein Spiel, wo es darum geht, in kürzester Zeit

möglichst viele Ziele abzuschießen und zu zerstören. Das ist einfach

unglaublich - die FPÖ 'bläst' zur virtuellen Jagd auf religiöse

Symbole und Einrichtungen. Wie tief will diese Partei noch sinken?

Ich fordere die Verantwortlichen auf, dieses 'Spiel' umgehend zu

entfernen!", so Al-Rawi.****

Mittlerweile sei der Islam das Feindbild Nr. 1 der FPÖ: "Erst gestern

hat der FPÖ-Generalsekretär Vilimsky gegen den 'radikalen Islamismus'

gewettert. In den 1990er Jahren hat die FPÖ pauschal gegen Ausländer

gehetzt und vor der 'Überfremdung' gewarnt. Nun beschuldigt sie

Muslime der Unterstützung des Terrorismus, verunglimpft Religionen

und malt das Schreckgespenst einer islamischen 'Transformation' des

Landes an die Wand. Da wird ein Feindbild konstruiert, um Menschen

gegeneinander aufzuhetzen und politisches Kleingeld daraus zu

schlagen. Diese Vorgangsweise und ihre Auswirkungen sind aus den

dunkelsten Zeiten der jüngeren europäischen Geschichte bereits

hinlänglich bekannt."

Abschließend unterstrich Al-Rawi: "Bei der FPÖ sind die Dämme

gebrochen: Sie baut ihren Wahlkampf alleine auf Hetze und Rassismus

auf! Die Wiener SPÖ dagegen steht für das friedliche Zusammenleben in

der Stadt. Alle demokratischen und zivilgesellschaftlichen Kräfte

sind dazu aufgerufen, mit uns dieser inhumanen Geisteshaltung

entgegenzutreten! Gemeinsam werden wir der FPÖ am 10. Oktober eine

klare Abfuhr erteilen und ein klares Zeichen gegen jegliche form von

Rassismus, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus setzen!" (Schluss)

Letzte Aktualisierung ( 1. Sep 10 )
Omar Al-Rawi
Geschrieben von alrawi   
24. Jun 07

 
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Geboren: 8. Mai 1961 in Bagdad

 
 
Verheiratet seit 1988,  4 Kinder

 
Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch

 
In Österreich: seit 1978, 1988 Österreichische Stattsbürgerschaft .

 
Studium: ab Wintersemester 1978 an der Technischen Universität Wien (Bauingenieurwesen) in Österreich,      erfolgreicher Abschluss 1990

 
1978-1990           
Politische Aktivität im Rahmen der Hochschülerschaft

 
1990-1991           
Zivildienst beim Arbeitersamariterbund Österreich, gewählter Sprecher der Zivildiener
 

1991-1992          
Tätigkeit in der Bauindustrie
 

1992-1996          
Betriebsrat bei der Hofman & Maculan AG. Vorsitzender während des schwierigen Jahres       1996 (Insolvenz),  große Anstrengungen zur Rettung des Unternehmens und der Arbeitsplätze durch politisches Lobbying, Koordination mit der AK und Suche nach einem Investor im  arabischen Raum. Erfolgreicher Abschluss eines Projektes in Zusammenarbeit mit dem AMS. Rettung von über 1500 Arbeitsplätzen durch Übernahme der Firma durch die ERA-Bau.

 
1997-1999        
Betriebsratsvorsitzender bei der ERA-Bau AG in Wien, Einführung der Gleitzeit, Erreichen        weitreichender sozialer Leistungen durch den Betriebsrat .

 
Sep.1999             
Integrationsbeauftragter der Islamischenglaubensgemeinschaft.
 

Nov.1999            
Mitinitiator der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen,  aktive Teilnahme, bzw. Organisation von verschiedenen  Projekten: „Tag der offenen Tür“ im Islamischen Zentrum, Symposium „Islam und Europa“, Straßenfeste als Ort ungezwungener Begegnung, Teilnehmer beim  Forum „Runder Tisch - Innenministerium“ und in der Arbeitsgruppe der AK, Mitglied der Delegation der Islamischen Glaubensgemeinschaft bei den drei Weisen, Podiumsdiskussionen rund ums Thema Islam, Migration, Fremdenfeindlichkeit, und Integration. Auftritte in Talk Shows, Medienarbeit – Gastkommentare und Kontakte, aktive Unterstützung beim  Integrationskreis Florisdorf und im Personenkommitee der Initiative „Land der Menschen“. Interreligiosedialog, Auftritte in der Wichtigsten Sendungen des ORF, ZIB 1, 2 und 3 sowie der Sendungen “Betrifft“ zum Thema “Integrationsvertrag“ und “Report“ zum Thema “11. September“.

 
Okt.2000               
Betriebsrat bei der STRABAG Bau AG.

                   
März.2001                      
Kandidat für den Wiener Gemeinderat, und mit 2558 Vorzugsstimmen  das dritt beste Ergebnis in Wien Hinter Bürgermeister Häupl und Patrik-Pable eingefahren.

Die Wichtigsten Botschaften meines Wahlkampfes:


“Meine Mutter ist Österreicherin, mein Vater Iraker. Die Schule besuchte ich in Bagdad, studiert habe ich in Wien. Ich bin es gewohnt, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu schlagen und unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Als Betriebsrat habe ich mich für die Rechte der ArbeitnehmerInnen eingesetzt. Bei Integrationsprojekten habe ich gezeigt:


Wir Migranten brauchen uns nicht blindlings „anzupassen“!

Wir gestalten unsere Heimat Österreich aktiv mit!

Wir als Betroffene haben Ideen, wie ein Miteinander in einer offenen Gesellschaft funktioniert!


Omar Al-Rawi tritt an für


-          Gleiche Rechte für alle Menschen – hier geborene und zugewanderte, am Arbeitsplatz, im gesellschaftlichen Umfeld, im Wohnungsbereich

-          Stärkung der Frauen in der Gesellschaft, vor allem Frauen die unter mehrfacher Diskriminierung als Schwarzafrikanerin, Muslimin leiden

-          Förderung der Mehrsprachigkeit

-          Verbesserung eines speziellen sozialen Netzes für Minderheiten

-          Einrichtung eines islamischen Friedhofes 

-          Schaffung eines Antidiskriminierungsgesetzes


Daher bitte ich Sie/Dich um eine Vorzugsstimme.

Eine VORZUGSSTIMME für OMAR AL-RAWI ist eine

-          Stimme für gegenseitiges Verständnis und Respekt

-          Stimme für Minderheiten in der Gesellschaft

-          Stimme für den interkulturellen und interreligiösen Dialog



 
Juli 2002            
Einzug in den Wiener Landtag und Gemeinderat.

                              

Letzte Aktualisierung ( 25. Dez 07 )